Keine Gentechnik auf unsere Äcker!

(Artikel aus der GAL-Zeitung "Uhlenspiegel", März 2011)

Seit Jahren versuchen Chemiegiganten wie Monsanto, Bayer, Dupont, Syngenta und BASF die Gentechnik salonfähig zu machen. Ihre Versprechen: gesündere Nahrungsmittel, höherer Ertrag durch Gen-Pflanzen und geringerer Einsatz von Pestiziden. Ihr Ziel dabei ist aber, die gesamte Lebensmittelkette, vom Saatgut bis zum Essen, in die Hand zu bekommen. Den Verbrauchern sollen riskante Nahrungsmittel schmackhaft gemacht werden, Landwirte werden in eine stärkere Abhängigkeit von den Konzernen getrieben.


Die einstigen Versprechen der Industrie sind inzwischen allerdings ad absurdum geführt: Erhöhter Spritzmittelverbrauch, fehlende Ertragssteigerungen für Landwirte, ungeahnte Nebenwirkungen und Resistenzen bei Schädlingen sind nur einige durch Gen-Pflanzen verursachte Probleme.

Die Wechselwirkungen der Gene untereinander und mit Proteinen sind komplexer als angenommen. Gen-Pflanzen entwickeln ungewollte und nicht kalkulierbare Eigenschaften .
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass sich der Gen-Mais negativ auf Tiere wie Schmetterlinge, Honigbienen, Spinnen, Schlupfwespen und Florfliegen, aber auch auf Bodenorganismen wie Regenwürmer auswirken kann.


Dies alles lässt nur einen Schluss zu: Der Anbau von Gen-Pflanzen muss verhindert werden; die Natur ist kein Versuchslabor und der Verbraucher kein Versuchskaninchen. Einmal in die Natur freigesetzte gentechnisch veränderte Konstrukte verbreiten sich unkontrolliert und sind nicht rückholbar.

 

In Lebensmitteln hat die Gentechnik nichts zu suchen!


Torsten Hatt

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